Umweltschützer & Wissenschaftler für Atomstrom

Die hier genannten Personen unterstützen die Ziele von MAXATOMSTROM – die Förderung der friedlichen Nutzung der Kernkraft – nur aus Umweltschutzgründen. Sie sind weder an MAXATOMSTROM beteiligt noch erhalten sie für ihre Hilfe eine Vergütung.

PATRICK MOORE

 

Patrick Moore ist Gründungsmitglied der Umweltorganisation Greenpeace. Er war neun Jahre Präsident von Greenpeace Canada und sieben Jahre Präsident von Greenpeace International. Der Umweltaktivist war an zahlreichen bekannten Aktionen beteiligt. Unter anderem nahm er 1971 an der ersten Greenpeace-Mission gegen die Atomwaffentests in Alaska teil und war an Bord des Greenpeace-Schiffes „Rainbow Warrior“, als die französische Regierung es versenken ließ.

Aufgrund seiner Angst vor einem Atomkrieg lehnte Patrick Moore jede Form der Nutzung der Kernkraft ab. Inzwischen gehört er zu den profiliertesten Befürwortern der Kernenergie. Seinen Sinneswandel erklärt er damit, dass Kernenergie „möglicherweise genau die Energiequelle ist, die unseren Planeten vor einem anderen potentiellen Desaster bewahren kann: einem katastrophalen Klimawandel“.

 

memoore

STEPHEN TINDALE

 

Stephen Tindale ist Umweltaktivist und einer der führenden Köpfe der britischen Umweltschutzbewegung. Er war unter anderem Leiter von Greenpeace UK sowie Greenpeace EU und Berater des britischen Umweltministers Michael Meacher.

2012 rief er David Cameron in einem offenen Brief dazu auf, aus den Fehlern des deutschen Atomausstiegs zu lernen. Anderenfalls müsse Großbritannien wie Deutschland feststellen, dass „es zweimal so schwierig ist, fossile Brennstoffe durch erneuerbare Energien zu ersetzen, wenn man gleichzeitig aus der Kernenergie aussteigt“.

 

James Lovelock

 

James Lovelock ist ein unabhängiger Wissenschaftler. Zu seinen wichtigsten Erfindungen zählt der Elektroneneinfangdetektor (ECD), der in der Umweltanalytik von großer Bedeutung ist. Mit Hilfe dieses Gerätes konnte er nachweisen, dass sich Fluorkohlenwasserstoffe (FCKWs) in der Erdatmosphäre anreicherten. Darüber hinaus ist er der Urheber der sogenannten Gaia-Hypothese bekannt, der zufolge die Erde ein lebender Organismus ist. Diese Vorstellung in Verbindung mit seinem Engagement zur Eindämmung des Klimawandels machte ihn zu einem angesehenen Umweltschützer.

2004 sprach sich Lovelock in der britischen Tageszeitung „The Independent“ für die Atomkraft aus: „Lasst uns um jeden Preis den geringen Beitrag der Erneuerbaren vernünftig nutzen, doch nur eine sofort verfügbare Energiequelle verursacht keine globale Erwärmung, und das ist die Kernenergie.“

 

memoore

Stewart Brand

 

Stewart Brand ist ein Urgestein der US-Umweltschutzbewegung. Er ist vor allem als Herausgeber des „Whole Earth Catalog“ bekannt. Dieses Kompendium nachhaltiger Güter für Anhänger der „Zurück zur Natur“-Bewegung war in den 1960er und 1970er Jahren ein Standardwerk der Gegenkultur. 1966 erregte er mit einer Kampagne landesweite Aufmerksamkeit, in der er die NASA aufforderte, aus dem All aufgenommene Fotos der ganzen Erde zu veröffentlichen. Die in Folge publizierten Fotos wurden zu Ikonen der Umweltschutzbewegung.

In einem Interview im Magazin „Conservation“ sagte Brand: „Zusammen mit Wasserkraft gehört Kernenergie zu den klimafreundlichsten Energiequellen.“ 

 

KERRY EMANUEL

 

Kerry Emanuel ist Professor für Meteorologie am Massachusetts Institute of Technology. Laut dem amerikanischen Magazin „Time“ zählte Emanuel im Jahr 2006 zu den hundert einflussreichsten Menschen der Welt. In einem offenen Brief forderte er gemeinsam mit anderen renommierten Klimaforschern eine Rückbesinnung auf die Kernenergie. In dem Brief schrieb er unter anderem, dass es „unglaubwürdig ist, den Klimawandel ohne die Kernkraft aufhalten zu wollen“.

 

memoore

BURTON RICHTER

 

Burton Richter ist Physik-Nobelpreisträger und emeritierter Professor der Universität Stanford. Richter mischte sich immer wieder in den öffentlichen energiepolitischen Diskurs ein. So unterzeichneten auf seine Initiative hin dreißig weitere Nobelpreisträger eine an Präsident Obama adressierte Petition, die zu höheren Forschungsausgaben für neue Energietechnologien aufrief.

Richter setzt sich für eine pragmatische Klimapolitik ein. In seinem Buch „Beyond Smoke and Mirrors“ stellt er fest, dass „die Kernenergie derzeit eine der kostengünstigsten und sichersten Alternative zu unserem derzeitigen Energiemix darstellt. Wir sollten die Kernenergie energisch ausbauen.“

 

WADE ALLISON

 

Wade Allison ist Professor für Nuklear- und Medizinphysik an der Universität Oxford und Autor von „Radiation and Reason“. Auf der Grundlage von Daten früherer Atomunfälle kommt Allison zu dem Schluss, dass die Gefahren radioaktiver Strahlung in der Öffentlichkeit übertrieben werden.

Nach Fukushima appellierte er im „Focus“ an die deutsche Öffentlichkeit: „Strahlung hat keinen Platz auf der Liste der großen globalen Gefahren – dazu gehören nur Klimawandel, sozioökonomische Instabilität, Bevölkerungswachstum, Lebensmittel- und Trinkwassermangel […] Deutschland sollte sich ein Herz fassen und seine Kernenergie-Politik mutig neu definieren – zu unser aller Vorteil.“ 

 

memoore

BARRY BROOK

 

Barry Brook ist Professor für ökologische Nachhaltigkeit an der Universität Tasmanien in Australien. Brook ist ein anerkannter Forscher und hat hunderte von Aufsätzen zum Klimawandel veröffentlicht. Unter anderem wurde er mit der Fenner-Medaille der australischen Wissenschaftsakademie ausgezeichnet. Er hält Kohlekraft für gefährlich, was im Kohleland Australien nicht nur auf Zustimmung stößt.

In der „FAZ“ schrieb er: „Die Welt muss sich aus ihrer Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen lösen. Die Kernkraft ist eindeutig eine Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen.“ 

 

ROBERT STONE

 

Robert Stone ist ein US-amerikanischer Dokumentarfilmer. Sein Erstlingswerk „Radio Bikini“, das die Folgen der Atomwaffentests auf dem Bikini-Atoll thematisierte, wurde für einen Oscar in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ nominiert. 2009 veröffentlichte er „Earth Days“, einen Dokumentarfilm über die Umweltschutzbewegung. In seinem jüngsten Film, „Pandora’s Promise“, zeichnet er die Lebenswege einstiger Kernenergiegegner nach, die inzwischen zu deren entschiedenen Befürwortern geworden sind. Der sehr kontrovers diskutierte Film machte Robert Stone zu einem gefragten Redner zum Thema Klimawandel und Energie.

 

memoore

Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen bei Fragen rund um den Bestellprozess gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns einfach telefonisch oder per E-Mail.